Biographie

Die Schweizer Sopranistin Tatjana Gazdik absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Musikakademie Basel bei Verena Schweizer, wo sie das Konzertdiplom mit Auszeichnung erlangte. Tatjana Gazdik besuchte Meisterkurse unter anderem bei Ernst Häfliger, Hedwig Fassbender und Judith Beckmann an der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Sie war Gewinnerin des Migros-Stipendienpreises und des Concorso Mattia Battistini (Italien). Des Weiteren absolvierte Sie eine Ausbildung in klassischem Ballett, Jazz-Dance und Step.

 

Zahlreiche Engagements führten sie an das Theater Basel, Theater Biel-Solothurn, Theater St. Gallen, nach Rom, an das Gran Teatro La Fenice, an das Colyseum di Oporto, die Komische Oper Berlin, das Staatstheater Nürnberg, die Staatsoperette Dresden, sowie an die Opéra de Dijon.

Sie verkörperte Partien wie Musetta, Adele, Gilda und Norina, Königin der Nacht, Fiordiligi Mahagonny-Jenny, Donna Anna, Antonia, Rosalinde, Lisa aus „Das Land des Lächelns“, Laura in der Oper „Neues vom Tage“ von Hindemith und mit großem Erfolg die Tatjana in „Eugen Onegin“.

Zurzeit ist sie als Marie in der Verkauften Braut zu erleben.

 

Ihre musikalische Bandbreite reicht von Barock und Klassik, über das romantische Orchesterliederrepertoire bis hin zu zeitgenössischen Werken.

Sie sang an verschiedenen Kammermusik Festivals und mit namhaften Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig und dem London Symphony Orchestra.

Zu ihrem Repertoire gehören u. a. diverse Bach-Kantaten; Mozarts „Exultate Jubilate“, „Krönungsmesse“, „Requiem“, Haydns „Schöpfung“ und „Paukenmesse“; Mendelssohns „Elias“ und „Paulus“; Brahms’ „Ein Deutsches Requiem“; Gounods „Cäcilen-Messe“; Orffs „Carmina burana“; Rossinis „Petite Messe Solennelle“; Dvoraks „Stabat Mater“ bis hin zu Honeggers „Le Roi David“; Poulencs „Gloria“; Rachmaninovs „Glocken“, Mahlers „Vierte Symphonie“, R. Strauss‘ „Vier letzte Lieder“ und Wagners „Wesendonklieder“.

 

Tatjana Gazdik hat unter anderem mit folgenden Dirigenten und Regisseuren zusammen gearbeitet: Kirill Petrenko, Ralf Weikert, Markus Poschner, Marcus Bosch, Thomas Rösner, Yin Wang, Jürg Henneberger, Howard Griffith, Xavier Roth, Andres Orozco Estrada, Daniele Callegari, Constantin Trinks, Walter Weller, Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Robert Herzl, Herbert Wernicke.